Presse

„Bariton Simon Stricker fand den rechten Ton des eleganten Zynikers Figaro: Erst tröstend, dann mit militärischem Forte. Ein Emotionsakrobat kann so etwas, wenn Mozart dazu die Noten schrieb. Dass auch „Dunkelrote Rosen“ noch durch die „Summertime“ (Sonja Saric) dufteten, ließ sogar ein Gesamt-Sinneskunstwerk ahnen.“

 

„Simon Stricker ließ den Mozartschen Almaviva-Bariton mit feudalem Anspruchsfortissimo vom erhofften Prozess- und Liebesgewinn im vorgeschriebenen maestoso schmettern – herrlich. Später bewies er in einem Lied von J. Ireland die Kunst der strophischen Variation.“

Helmut Weidhase, Südkurier

„… und Simon Stricker wurde – zu Recht – für sein „Lied an den Abendstern“ (Wagner) bejubelt. Es wurde textbewusst gestaltet, Emotion und Dramatik herausgearbeitet.“

 

„Opernfans konnten ein vergessenes Schlüsselwerk der Romantik wiederentdecken: „Hans Heiling“ von Heinrich Marschner mit seinem durchgehenden Ineinander von Solisten, Chor und Orchester. In dem gewählten Auszug streitet der Geisterfürst mit seiner Mutter und den Erdgeistern darum, Welt und Liebe zu erkunden. Maja Majcen Nadu und Simon Stricker zogen das Ohr so tief in ihre Darstellung hinein, dass man gern mehr gehört hätte.“

Susanne Eckstein, Reutlinger Nachrichten, Südwest Presse

„Und was für großartige Stimmen das waren! Simon Stricker ließ den Grafen in Wolfgang Amadeus Mozarts »Hochzeit des Figaro« mit ausdrucksstarkem Bariton Intrige- und Rachegedanken hegen. Es war ein Vergnügen, ihm zuzuhören, wie er mit der Sprache und einer famosen Atem- und Sangestechnik den Klang gestaltete. Das Italienisch ging ihm geschmeidig von den Lippen. Später war der Sänger in der Rolle des Wolfram von Eschenbach in Richard Wagners »Tannhäuser« zu erleben. Deutlich abgedunkelt klang hier sein lyrischer Bariton. Passend, zumal es um die Vorahnung des Sterbens ging.“

Christoph B. Ströhle, Reutlinger General-Anzeiger

„… sowie die beiden Baritone Simon Stricker und Hak-Young Lee singen Purcell und Oehring so makellos, dass keine Wünsche offen bleiben.“

 

„Simon Stricker gibt einen maskulinen Leander“

Rudolph Hermes, deropernfreund.de

„Simon Stricker als Leander und Catriona Morison als Komplizin Clarice geben ein gut aufeinander abgestimmtes Gaunerpaar auf vorzüglichem vokalem Niveau ab.“

Pedro Obiera, Opernnetz

„[… ließ] Simon Stricker als Steuermann mit ebenmäßigen Kantilenen aufwarten.“

 

„In weiteren Rollen imponieren bei dieser Inszenierung […] Simon Stricker (ein Kappadozier)“

Alexander Walther, Der neue Merker

„… die markant-männliche Bass-Arie (Simon Stricker) „Quia fecit mihi magna“ […] – jedes Stück funkelt, schillert, leuchtet und ist viel zu schnell vorbei.“

Stuttgarter Wochenblatt

„Wilhelm/Schlemil/Hauptmann mit Simon Stricker […] vortrefflich besetzt.“

Christoph Schulte im Walde, theaterpur.net