Vita

Simon Stricker wurde im baden-württembergischen Herrenberg geboren und sammelte seine ersten musikalischen Erfahrungen auf dem Klavier. Nach dem Abitur begann er bei KS Prof. Thomas Quasthoff Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin zu studieren. Danach führte er seine Gesangsstudien bei Prof. Bernhard Jaeger-Böhm an der Opernschule der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart fort. Im Jahr 2015 gewann er den ersten Preis des renommierten Anneliese Rothenberger Wettbewerbs.

Unter anderem wirkte er bei Produktionen im Wilhelma Theater Stuttgart mit, zum Beispiel als Figaro in Le Nozze di Figaro. Außerdem sang er bei den Osterfestspielen 2016 in Baden-Baden unter der Leitung von Sir Simon Rattle bei der Hauptoper Tristan und Isolde als Steuermann (Regie: Mariusz Treliński), sowie in der Kammeroper Il Mondo della Luna die Zweitbesetzung des Buonafede (Regie: Jörg Beer). Darüber hinaus sang er den Kappadozier in der Salome-Inszenierung am Stuttgarter Opernhaus (Regie: Kirill Serebrennikov).

Seit der Spielzeit 2016/17 ist Simon Stricker festes Mitglied des Opernensembles der Wuppertaler Bühnen. In seiner ersten Spielzeit dort wirkte er unter anderem bei Inszenierungen von Immo Karaman (1. Bariton, Aschemond oder The Fairy Queen), Timofej Kuljabin (Marullo, Rigoletto), Thomas Schulte-Michels (Masetto, Don Giovanni), Sebastian Welker (Leander, Die Liebe zu den drei Orangen) und dem Regisseuren-Quartett, Charles Edwards, Nigel Lowery, Christopher Alden und Inga Levant (Wilhelm, Schlemihl, Hauptmann, Les Contes d‘ Hoffmann) mit.